OnPage Tipp: Content. Best Practices, um das Ranking zu verbessern

OnPage Tipp: Content. Best Practices, um das Ranking zu verbessern

Die Content auf einer Webseite ist einer der wichtigsten Faktoren, wenn es darum geht bei Google ganz nach vorne zu kommen und neue Kunden durch SEO zu gewinnen.

Deswegen fokussieren wir uns in diesem Artikel genau darauf. 

  • Was muss unbedingt vorhanden sein?
  • Worauf musst du achten?
  • Welche Tipps & Tricks gibt es?

Legen wir los!

Nicht direkt Content, aber da es indirekt vom Content beeinflusst wird, ein wichtiger Faktor:

1. Der Post-Title und der Meta-Title

Als erstes musst du verstehen, was der Unterschied zwischen dem Post-Title und dem Meta-Title ist.

Meta-Title: Dies ist die Überschrift, den die Suchmaschinen in den Suchergebnissen anzeigen.

Meta Titel Beispiel

Post-Title: Relevant bei Blogposts, die du auf deiner Webseite veröffentlichst. Dies ist die Überschrift, die von den Besuchern deiner Webseite gesehen.

Wenn du keinen eigenen Meta-Title angibst, oder es die Plattform auf der du schreibst nicht zulässt, wird in den meisten Fällen der Post-Title als Meta-Title festgelegt (oder automatisch generiert).

Es ist zu empfehlen dein Keyword, also den Suchbegriff für den der Text gefunden werden soll, in der Überschrift zu erwähnen.

Das ist die erste Information mit der du den Suchmaschinen zeigen kannst, worum es in diesem Text geht.

Tipp: Achte darauf, dass deine Überschriften maximal 50–60 Zeichen lang sind, beziehungsweise 512 Pixel breit sind. Denn zu lange Überschriften werden meist automatisch von den Suchmaschinen gekürzt.

2. Die Meta-Beschreibung

Die Meta-Beschreibung kannst du dir als kurzen Teaser für den geschriebenen Text vorstellen. Sie ist gleichermaßen für die Suchmaschinen und die Leser wichtig.

Auch hier gilt:

Zu lange Meta-Beschreibungen werden gnadenlos abgekürzt. Achten Sie also darauf, dass der Text maximal 156 Zeichen (inklusive Leerzeichen) hat.

Die Meta-Beschreibung sollte kurz und knapp darstellen, warum der Leser auf das Suchergebnis klicken sollte.

Durch das AIDA-Prinzip lassen sich potentielle Besucher zum Klick animieren.

AIDA steht für Attention, Interest, Desire, Action.

An einem Beispiel:

meta gekuerzt
  • Der ersten Satz “Drucker günstig kaufen” weckt das Interesse (Attention) des Suchenden.
  • Der zweite Satz “Schnelle Lieferung, Top-Marken und toller Support — seit 2004!” weckt das Kaufinteresse des Suchenden (Interest).
  • Der dritte löst das Verlangen aus, auch zu den zufriedenen Kunden zu gehören (Desire).
  • Im letzten Satz folgt dann mit “Jetzt zuschlagen!” der Aufruf zum Klick (Action).

Auf sistrix.de finden Sie einen Snippet-Generator mit dem Sie Ihre Meta-Beschreibungen und -Title testen können.

sistrix snippet generator

3. Der Text

Der Hauptteil des Content auf deiner Webseite ist – wer hätte es gedacht – der Text.

Doch was macht einen guten Text aus?

Es gibt mehrere Faktoren, die dafür sorgen, dass ein Text von sowohl Lesern, als auch Suchmaschinen, gemocht wird.

Das Keyword : Die Phrase für die du gefunden werden willst

Achte darauf dein Keyword früh im Text zu erwähnen. Umso früher du es erwähnst, desto besser.

Damit dein Artikel nicht als Spam gewertet wird, solltest du dein Keyword jedoch nicht übermäßig oft benutzen.

text content

Eine Keyworddichte von ca. 1–2% gilt zur Zeit als optimal.

Anstatt dein Keyword also so oft, wie möglich zu verwenden, solltest du alternative Phrasen nutzen, die dein Keyword beschreiben oder erweitern.

Ideen für diese Phrasen finden Sie glücklicherweise auch direkt bei Google.

Für das Beispiel-Keyword „Golfschläger“ findet man, unten, auf der ersten Seite Vorschläge zu verwandten Suchanfragen:

golfschlaeger google vorschlaege

Diese Phrasen kann man problemlos in seinen Text einfließen lassen, ohne dass man für Keyword-Stuffing (das Wort, für welches der Artikel gefunden werden soll, übertrieben viel benutzen) von Google & Co. bestraft wird.

Um weitere passende Keywords oder Long Tails zu finden, kannst du auch Profi-Recherche-Tools nutzen. Ich benutze dafür den KWfinder.

Verlinkungen im Text

Einen Link zu anderen Webseiten oder zu Unterseiten auf der eigenen Website zu verlinken, hat mehrere Vorteile.

Am Beispiel Wikipedia:

interne verlinkungen Wikipedia

Wikikpedia verlinkt Begriffe sehr oft auf eigene Seiten, auf denen die Begriffe erklärt werden.

Die blauen Worte sind Links zu anderen (Unter-)Seiten

Dies hat zwei Vorteile:

Die Leser bleiben länger auf deiner Webseite, wenn du Wörter, für die du schon einen Blogpost geschrieben hast, verlinkst und dieser Link aus Interesse heraus angeklickt wird.

Aus einem PageView können also schnell mehrere werden, wenn du diese Strategie implementierst.

Ebenso wird deiner Webseite durch die Verlinkung zu anerkannten Internetpräsenzen – z.B. wikipedia – eine höhere Glaubwürdigkeit zugestanden.

backlinks stark

Und es stärkt deine OnPage SEO

Die Struktur des Textes

Hier kannst du, wenn du die oben genannten Regeln einhältst, ein wenig kreativ werden.

Denn in den Augen der Suchmaschinen gibt es keinen Zwang, wie ein Text aufgebaut sein muss. Solange der Besucher zufrieden ist, geht alles.

Trotzdem solltest du dich an dem klassischen Text-Gerüst orientieren.

Die klassische Struktur eines SEO Textes ist die folgende:

  • Überschrift
  • Einleitung
  • Haupttext (mit diversen Untertiteln)
  • Zusammenfassung

Abschnitte mit Unter-Überschriften (H2, H3, H4) zu gliedern, den Text mit Bulletpoints oder Zitaten aufzulockern hilft dabei, den Text lesbarer zu machen.

screenshot ueberschriften struktur

Jetzt folgen ein paar Tipps & Best Practices, die dir dabei helfen können deine Position in den Suchergebnissen zu verbessern.


1. Unbedingt eigenen Content erstellen

Ob Sie es glauben oder nicht: Suchmaschinen sind schlau.

Deswegen wirst du keinen Erfolg mit deinen SEO-Bemühungen haben, wenn du diese einfach von anderen Webseiten kopierst.

Das wäre im schlimmsten Falle sogar illegal.

Es ist nicht schlimm, wenn du dich von Mitbewerbern oder anderen Bloggern inspirieren lässt.

An Tagen, wo dir die Schreib-Muse nicht gesonnen ist, empfehle ich dir sogar fremde Blogposts oder Produktbeschreibungen zu lesen – nicht nur auf dem deutschen Markt.

Analysiere die Artikel und überlege dir, wie du das Thema besser und hilfreicher für deine Leserschaft darlegen können.

2. Länger ist besser!

Es erwartet niemand von dir, dass du einen Text schreibst, der die 10.000 Wörter Marke überschreitet.

Außer natürlich du willst.

Jedoch liegt die empfohlene Mindestanzahl an Wörtern für einen Artikel bei ca. 500+ Wörtern.

Bei Produktbeschreibungen solltest du versuchen ca. 100–150 Wörter zu erreichen, wenn du dir erhoffst neue Kunden über Suchmaschinen zu gewinnen.

Je umkämpfter die Branche, desto länger und ausführlicher sollte der Text sein.

Hier ein Beispiel für eine Vorbildliche Produktbeschreibung :

bergfreunde produktbeschreibung

Screenshot von bergfreunde.de

Du kannst dich tendenziell an den Suchergebnissen der ersten Seite orientieren und analysieren, welche Wortanzahl und Textqualität die Texte haben.

Versuche dann mindestens gleichzuziehen oder sogar einen besseren, längeren Text zu schreiben.

3. Nutze Bilder im Text (und verwende Alt-Tags)

Relevante oder erklärende Bilder lockern den Text auf und können gleichzeitig Erklärungen für Beispiele im Text liefern.

Es hilft beim Ranking, wenn du den Bildern, die in den Text einfügst sinnvolle Titel gibst und ab und an dein Keyword einbaust:

Also z.B. SEO-Text-Screenshot-1.jpeg anstatt img901384.jpeg

Ebenso empfehle ich dir, dass die Bilder, die du verwendest eine möglichst kleine Dateigröße haben, damit sie schnell laden.

Natürlich kannst du Bilder verwenden, die mehr als 1MB groß sind... die optimale Größe liegt jedoch bei 200kb — 500kb.

Es gibt diverse Tools im Internet mit denen sich Bilder (fast) ohne Qualitätsverlust verkleinern lassen.

Siehst du hier einen Qualitätsunterschied?

Nicht Verkleinert BildVerkleinert Bild compressor

Die Bildgröße des ersten Bildes liegt bei ca. 440kb. Das komprimierte Bild ist nur noch ca. 44kb schwer.

Also eine Verkleinerung um 90%. Deine Besucher werden es dir danken.

Ein sehr gutes Online-Tool ist: Compressor.

Viele Online-Shop-Systeme, aber auch Wordpress, bieten PlugIns an, die hochgeladene Bilder automatisch verkleinern und optimieren.

Zusammenfassung

Wie du siehst, ist es kein Hexenwerk, um einen Artikel zu schreiben, der für Suchmaschinen optimiert ist und für den menschlichen Leser trotzdem einfach zu lesen ist.

Und du weißt jetzt, worauf du achten musst, wenn du Content (Text & Bilder) auf deiner Webseite einfügst.

Befolge diese Richtlinien und löse mit deinem Content das Problem der Besucher bzw. beantworte mögliche Fragen, die deine Kunden haben könnten.

Dann hast du den Löwenanteil der Arbeit schon erledigt!

Loewenteil fazit

Als weitere Lektüre empfehle ich dir diesen Artikel: So verbesserst du in 3 Schritten dein Google Ranking 

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