Hat man nicht auch mal das Recht auf das Unglücklich sein?

Hat man nicht auch mal das Recht auf das Unglücklich sein?

Hm, also ich beschäftige mich ja seit geraumer Zeit mit dem Thema Glücklich sein. Habt ihr vielleicht ja auch schon bemerkt…

Jetzt ist es ja so: Wenn man immer nur glücklich ist, fehlt einem ja doch irgendwie dann und wann mal etwas. Vielleicht kennst du das Gefühl.

Vielleicht auch nicht? Man munkelt…

Nun, ich persönlich finde es vollkommen okay, auch mal etwas unglücklich — oder auch traurig — zu sein. (Ist das überhaupt das Gleiche? Nehmen wir es hier mal an.)

Es gibt einen Typ Menschen, den wir wohl alle kennen: Der Dauergrinser.

Bei dem ist alles sooo toll und er hat alle Menschen fürchterlich lieb.

Diesen Menschentyp können wir nicht immer so gut leiden, oder? Und das obwohl er nur positive Energie versprüht. Also — unter uns — mir geht das auch manchmal schon ziemlich auf die (…) Nerven.

Gute Laune Mann BlogImage

Moment. Obwohl nach außen hin bin ich auch so ein nervtötender Gute Laune-Mensch, glaube ich.

An dieser Stelle: Verzeiht mir, aber daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

Kommen wir zu dem Traurigem zurück. Es ist doch vollkommen ok, wenn man mal nicht so gut drauf ist.

Alles ok.

Die Frage ist aber doch: Wie komme ich da wieder raus?

Meistens ist das ja ganz leicht.

Die Tränchen weg wischen, lächeln, alles wieder ok.

Aber was tun, wenn das nicht klappt?

Erstmal:

Es ist vollkommen okay, wenn es dir nicht jeden Tag total prima geht. Oder an einem Tag etwas schlechter als an dem vorherigen.

Wir müssen doch auch schlechte Tage, schlechte Stunden, schlechte Minuten, oder im besten Falle nur schlechte Sekunden, haben, damit wir die gute Zeit genießen können…

Ganz nach dem Motto,…

Nach dem Regen kommt die Sonne,…
Nach dem Winter kommt der wärmende Frühling,…
Auf die Ebbe folgt die Flut,…
usw.

Glaube mir, schlechte Zeiten sind okay & völlig normal. Um noch einen Schritt weiter zu gehen. Manchmal brauchen wir eben auch genau so eine Phase.

Und wenn es soweit ist, dann geh doch auch mal so richtig in die Vollen.

Quengele, jammere, wehklage, schluchze, … So richtig dolle! Lass es raus.

Wenn dir das jetzt schon wieder ein wenig lustig vorkommt, ist es doch auch vollkommen ok, oder? Aber mach es einfach mal, es hilft!

Was ist denn, wenn es nicht so einfach klappt?

  • Wenn es selten nicht klappt, lächle…
  • Manchmal nicht klappt, lächle häufiger…
  • Wenn es oft nicht klappt, lächle noch häufiger und nutze den Zauberplan!

Hinweis: Freunde, wir reden hier nicht von Depressionen. Die lassen sich leider nicht einfach wegzaubern, sucht euch bitte Hilfe! Zum Beispiel hier.

Also, wie geht es dann weiter? Und was ist jetzt ein Zauberplan?

Nun, in Kurzform und als Anfang.

Sucht euch eure schönen Momente im Leben, in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft. Ruft sie euch in Erinnerung, schreibt sie auf & legt sie in euer Glücksglas.

Schaut euer Telefonbuch durch — ja, ich weiß, ich komme aus einer frühen Generation — und ruft dann eure Freunde an.

Bewegt euch!

Am Besten an der frischen Luft, hat ja Mama und Oma schon immer gesagt, also wird das auch stimmen.

Oder lies diesen Beitrag.

Liebe Grüße

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2 Kommentare

  • Für mich ist traurig und und unglücklich sein nicht gleich.
    Ich kann aber nicht wirklich definieren wieso.
    Tja weiss nicht ob das hilft.
    Traurig ist bei mir kürzer als unglücklich und hat einen auslöser
    Bzw grund.
    Unglücklich hält länger.
  • Hallo,
    schau dir doch bitte nochmals den Blog mit dem Glas für das Glück an. https://21kollektiv.de/gluecksglas/ Ein wenig hilft das bestimmt (und wenn es auch erst nur ein Zettelchen ist, vielleicht fallen dir ja noch mehr Glücksmomente ein). Über das Unglücklichsein und die Traurigkeit denke ich bestimmt auch noch weiter nach, aber nicht an so einem schönen sonnigem Tag!
    Liebe Grüße
    Guido

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