Wie mir­­­ ein kleiner Zettel half, endlich regelmäßig Sport zu machen

Wie mir­­­ ein kleiner Zettel half, endlich regelmäßig Sport zu machen

In meiner NLP-Ausbildung haben wir uns alle sehr intensiv mit den verschiedensten Themen beschäftigt.

So auch unsere eigenen Schmerzthemen, oder Ärgernissen, oder Themen, an denen wir schon lange arbeiten, die wir aber irgendwie immer noch nicht ändern konnten.

Ich z. B., war seit Jahren im Fitnessstudio angemeldet, ging auch immer mal wieder hin. So drei bis vier Mal in sechs Monaten, zahlte regelmäßig meinen Beitrag, war ja Gott sei Dank nicht zu viel. Zahlte, aber nutzte es nicht.

Gute Vorsätze gefasst, zu Silvester, zu Weihnachten, Geburtstag, Ostern, vor Karneval, nach Karneval, zu diversen Todestagen von geliebten Menschen, nach interessanten Fernsehberichten, oder Interviews… usw. usw. usw.

Ich ging dann drei Mal und das war es dann schon wieder.

Ausreden? Tausende…

Kein Parkplatz dort, keiner zu Hause, keine Sporttasche dabei, kein Wetter, zu heiß, zu kalt, keine Lust, selten keine Zeit.

Aber ich ging einfach nicht.

Und dann kam Iwona. Mit einem Zettel und einem Stift und roten Pumps.

„Ey Guido, du willst Sport machen, ich auch. Wir machen 'nen Deal. Zweimal die Woche Sport. Wenn nicht, dann 5 € Strafe, die wir dann vertrinken. Beweis für den Anderen, weil wir gingen noch nicht mal ins gleiche Studio, wohnen noch nicht mal auf der gleichen Rheinseite (Kölner wissen, was das bedeutet), ein Foto aus dem Studio. Immer andere, na klar.“

Aufgeschrieben, unterschrieben, alles ok.

Seitdem gehe ich regelmäßig mindestens zweimal die Woche zum Sport. Wir haben sogar auf zehn Mal im Monat erweitert und ich musste nur zweimal Strafe bezahlen. Iwona übrigens kein einziges Mal. Im Moment schwächelt sie zwar etwas wegen ihrer Schwangerschaft, aber das ist ja irgendwann auch mal wieder vorbei.

Wieso erzähle ich euch eigentlich das Ganze?

Ich glaube, wir haben alles so unsere „Sachen“ an denen wir uns Jahrelang abarbeiten und die uns einfach nicht gelingen wollen.

Und dann, mit einem kleinen Schubs aus einer völlig unerwarteten Richtung, macht es smasch und es klappt tadellos.

Ich habe das früher immer gerne mit Stufen verglichen. Ich lief immer wieder gegen eine Wand, wieder und wieder und konnte es einfach nicht drüber schaffen.

Bis zu einem gewissen Moment, wo ich einen Schubs bekomme, oder einen kleinen Tritt, eine unerwartete Hilfestellung, die mir den nötigen Schwung gibt und voller Leichtigkeit überwinde ich diese vorher unüberwindbar erscheinende Wand.

Und einfach bin ich wieder einen kleinen oder großen Schritt weiter.

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