Gefühlschaos: Wie du deine Gefühle in den Griff bekommst

Gefühlschaos: Wie du deine Gefühle in den Griff bekommst


Was wäre die Welt ohne Gefühle?

Jeder Tag und jede Stunde verändert unsere Gefühlswelt.

Unsere Emotionen werden beeinflusst durch all das, was uns unmittelbar begegnet. Aber auch durch das, was dauerhaft auf unserer Seele lastet. 

Gefühle sind flüchtig, denn sie kommen, gehen und entziehen sich oft jeglicher Vernunft und jeglichem rationalem Denken. Aber sie sind ein wahrer Segen für uns.

Nicht vorstellbar, wie ein Leben ohne Liebe, Sympathie, Freude, aber auch Trauer und Schmerz aussehen würde. Wir würden wie gefühlskalte Roboter agieren und der Begriff Mensch wäre für unser Dasein nicht angebracht.

Seien wir also froh darüber, Wesen zu sein, die all diese schönen Gefühle empfinden können, die uns erst zum Menschen machen. Aber Gefühle können auch Schaden anrichten, sie können dich lähmen oder schlimmstenfalls sogar krank machen.

Dies darfst du nicht zulassen. Und dies ist auch gar nicht nötig, denn es gibt Möglichkeiten, sie in den Griff zubekommen und Ordnung in seiner Gefühlswelt zu schaffen.

Und darum geht es in diesem Artikel. Merk ihn dir auf Pinterest.

Gefühlschaos: Wie du deine Gefühle in den Griff bekommst | 21kollektiv

Es sind deine Gefühle!

Mach dir zuerst einmal klar, dass es deine Gefühle sind.

Nur du kannst zulassen, dass sie entstehen und genauso kannst nur du sie wieder vertreiben. Deine Gedanken sind für die Gefühle verantwortlich!

Und deine Gedanken können sowohl positiv als auch negativ sein. Positive Gedanken führen zu Wohlbefinden und einem guten Gefühl, negative Gedanken dagegen lassen dich leiden.

Was nur wenige wissen: Es ist fast immer möglich, negative Gedanken in positive ummünzen.

Ein Schlüsselerlebnis für einen Bekannten war z.B. die Teilnahme an einem Kurs in Autogenem Training – übrigens auch eine Möglichkeit, seine Gedanken positiv zu beeinflussen! – der er zur Bekämpfung seiner Nervosität empfohlen wurde.

Zum Trainieren benötigt man am Anfang absolute Ruhe, sonst gelingen die Übungen nicht.

Das Plappern seines kleinen Sohnes im Nachbarzimmer störte ihn aber bei seiner Konzentration und effektives Üben war so nicht möglich. Als er dies in der nächsten Kursstunde erzählte, gab ihm der Kursleiter einen wertvollen Tipp.

Er sagte: „Wenn dein Kind plappert, ist dies ein Zeichen dafür, dass es ihm gut geht und es da ist. Dies ist eigentlich sehr beruhigend und sollte dir viel eher die größtmögliche Gelassenheit zum Üben vermitteln, als dass es dich stört.“

Dieses Umdeuten der Gefühle ist in sehr vielen Situationen möglich, denn fast immer lässt sich der momentanen Lage auch etwas Positives abgewinnen.

Probiere das nächste Mal aus, das positive in einer nervigen Situation zu sehen. Oft ist es schwierig, klar.

Aber das ist eine gute Übung, um seine Gedanken zum positiven Denken zu trainieren.

Mangelndes Zutrauen

Oft genug spielt uns unser mangelndes Selbstvertrauen einen Streich.

Du siehst Dinge und Leistungen bei anderen, die du nie zu erreichen glaubst. Sie sind offenbar besser, erfolgreicher, schaffen und leisten so viel mehr als du selbst.

Dies vermittelt dir schnell ein Gefühl von Minderwertigkeit. Aber wenn du es einmal genau durchdenkst, wirst du zugeben müssen, dass sich die Dinge doch ein wenig anders verhalten.

Menschen, die etwas Tolles leisten, treten auch mit genau dieser besonderen Leistung ins Rampenlicht. Das lässt sie zu bewunderten Zeitgenossen avancieren.

Aber die vielen Schwächen und Mängel, mit denen sie ebenfalls behaftet sind, erscheinen nicht und bleiben im Dunkeln.

Denke daran,... Jeder Mensch hat seine Stärken und Schwächen, auch du und ebenso die erfolgreichen Leute.

Und manche schlagen aus ihren Stärken Kapital und protzen mit ihnen, und manche eben nicht. Es zeugt nicht unbedingt von Bescheidenheit, wenn sich Menschen mit ihren Errungenschaften in den Mittelpunkt rücken.

Diejenigen, die mit ihren – häufig nicht geringeren – Leistungen im Hintergrund bleiben, sind die weitaus angenehmeren Mitmenschen.

Gefühlschaos: Wie du deine Gefühle in den Griff bekommst | 21kollektiv

Tu etwas und werde aktiv!

Du kannst dich natürlich mit deiner emotional schlechten Lage zufrieden geben und weiter nichts unternehmen.

Und vielleicht isolierst du dich ja sogar noch weiter, hörst deiner Stimmung angepasste, traurige Musik, suchst verzweifelt nach Ablenkung in deinem Social Media Feed oder greifst sogar zu Alkohol.

Ein Teufelskreis...

Denn bei all diesen Maßnahmen ist bereits vorprogrammiert, dass sich deine Situation weiter verschlechtern wird und die negativen Emotionen zunehmen.

Genauso kannst du aber auch etwas tun, was dir hilft...

Aktiv werden und deinem Gefühlschaos etwas entgegen setzen. Dies ist der weitaus bessere Weg, der in 99,987% der Fälle Erfolg verspricht.

Triff dich mit guten Freunden zu ausgiebigen Gesprächen oder interessanten Aktivitäten.

Auch Sport zu treiben ist eine gute Möglichkeit, durch Aktivität zur seelischen Ruhe zu kommen. Besonders nützlich ist es, wenn du hierbei die Grenzen deiner Leistungsfähigkeit anvisierst.

Weiterhin: Nimm dir eine Arbeit oder Tätigkeit vor, die dir Spaß macht und bei der du kreativ sein kannst.

Die Gefühle, die beispielsweise bei einer anspruchsvollen künstlerischen Arbeit entstehen, dürften irgendwelche negativen Emotionen bald in den Hintergrund verdrängen.

Ein inspirierendes Buch oder ein lustiger Film kann ebenfalls die Stimmung aufheitern und wertvolle Dienste bei der Überwindung unguter Gefühle leisten.

Was immer du unternimmst: Wichtig ist, dass du dich aufraffst, aktiv wirst und das schöne und interessante Erleben aktiv suchst.

Atme erst einmal durch!

Es wirkt oft anders, aber viele Situationen sind es gar nicht wert, sich aufzuregen. Und manchmal reagieren wir mit unseren Gefühlen viel zu schnell.

Ein guter Tipp ist deshalb, in jeder Situation, die für Aufregung, Stress oder unüberlegtem Reagieren sorgt, erst einmal tief durchzuatmen.

Und dies ist wirklich so gemeint! Sich Zeit nehmen für einen tiefen Atemzug (oder besser noch für mehrere Atemzüge), der die Luft über bewusste Bauchatmung tief in den Körper hinein saugt und sie langsam und ruhig wieder abgibt.

Dies ist ein sehr probates Mittel, das in verschiedenen Entspannungsübungen zur Anwendung kommt.

Wer hat es nicht schon erlebt, dass man in angespannten und stressigen Situationen mit Kurzatmigkeit reagiert? Genauso sorgt im Umkehrfall das tiefe, bewusste Durchatmen für Gelassenheit und Ruhe.

Ideal ist es, wenn du dich überhaupt dazu entschließen könntest, irgendein Entspannungstraining zu lernen.

Dies ermöglicht dir in Krisensituationen das Kontrollieren deiner Gefühle und das Bewahren eines kühlen Kopfes. Hierfür bietet sich Yoga an, aber auch Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung.

Sich aussprechen entlastet

Nicht umsonst rät der Volksmund dazu, sich den „Kummer von der Seele zu reden.“

Ein offenes Gespräch kann Wunder wirken. Sei es das klärende Gespräch zweier Menschen, die irgendeinen gemeinsamen Konflikt austragen oder auch das Besprechen der eigenen Probleme mit einer vertrauten Person, die Verständnis hat und möglicherweise mit guten Ideen und Ratschlägen helfen kann.

Ich selbst habe diese Erfahrung gemacht und lasse mittlerweile nicht mehr zu, dass mich irgendwelche ungeklärten Dinge belasten.

Ich komme diesem Spannungszustand zuvor, indem ich – egal ob mich in einem Konflikt für schuldig oder unschuldig halte – für sofortige Klärung sorge und das Gespräche suche.

Zugegeben, dies ist manchmal unangenehm und ich muss immer wieder meinen Stolz überwinden und auf den anderen zugehen. Aber im Interesse meines eigenen Seelenfriedens übernehme ich diese Strapaze gern.

Und letztendlich fühle ich mich auch wohl dabei. Vielleicht ist dies auch für dich das richtige Mittel: bei einem Konflikt den eigenen Stolz ignorieren und auf den anderen zugehen.

Gefühle kontrollieren oder unterdrücken?

Kontrollieren der Gefühle bedeutet ja nichts anderes, als diese zuzulassen, aber in ihrer Intensität zu beeinflussen.

Deine Gefühle überhaupt anzunehmen ist ja der erste Schritt dazu, sie auch zu leiten. Wie vorher bereits erwähnt, sind die Gefühle ein Teil unseres Daseins und untrennbar mit unserer Person und dem Menschsein verbunden.

Wir sollten unsere Gefühle also insgesamt durchaus zulassen. Gefühle zu unterdrücken dagegen, heißt, dich zu betäuben und unsensibel gegenüber deinen Mitmenschen werden zu lassen.

Dies ist mit einem großen Verlust an Lebensqualität verbunden und auf Dauer auch nicht wirksam. Viel besser ist es, sich mit seiner Gefühlswelt zu arrangieren, diese als einen Teil der eigenen Existenz zu betrachten und sich in Verbundenheit mit ihr ein möglichst angenehmes Leben zu schaffen.

Die genannten Maßnahmen können dir hierbei helfen.

Ich hoffe sehr, dass dir diese Tipps dabei helfen, um dein Gefühlschaos in den Griff zu bekommen. Denk daran, dir diesen Artikel auf Pinterest & Co. zu merken!

Gefühlschaos: Wie du deine Gefühle in den Griff bekommst | 21kollektiv


Exklusiv für dich:

Erhalte das E-Book „7 Dinge, die Kerle an Frauen extrem attraktiv finden“ kostenlos zugeschickt.

Trage einfach unten deine E-Mail-Adresse ein & du erhältst direkt Zugang zu den Geheimnissen der Männerwelt.

Die beliebtesten Artikel vom Blog

100+ Liebessprüche: Sprüche, die zu Herzen gehen

100+ Liebessprüche: Sprüche, die zu Herzen gehen

Von romantischen Gedichten, zu Liebessprüchen, die zu Herzen gehen, bis hin zu langen Liebesbriefen ist es eine altehrwürdige Tradition, seine Gefühle durch das geschriebene Wort auszudrücken. Wir haben die besten Sprüche und Zitate zum Thema Liebe gesucht, um sie hier mit dir zu teilen.

Noch keine Kommentare vorhanden.

Was denkst du?

Copyright 2020

Alle Rechte vorbehalten

Impressum | Datenschutz