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Seid ihr bereit für den nächsten Schritt? So findest du es heraus

Seid ihr bereit für den nächsten Schritt? So findest du es heraus

In jeder Beziehung gibt es verschiedene Etappen, die mit der Zeit nach und nach erreicht werden: In eine gemeinsame Wohnung ziehen, eine eigene Immobilie kaufen oder bauen, heiraten und Kinder bekommen.

Die Beziehung auf ein neues Level zu bringen, ist natürlich schön…

Es zeigt, dass ihr beide an euch als Paar glaubt, dass ihr euch gemeinsam weiterentwickeln und eure Bindung weiter stärken wollt. Andererseits sind große Veränderungen im Zusammensein immer auch mit Sorgen und Ängsten verbunden.

Dabei stehen bei jedem Paar die gleichen großen Fragen im Raum: Sind wir schon dazu bereit, den nächsten Schritt zu gehen? Wie verändert sich unsere Beziehung dadurch? Wird sie halten oder scheitern? Wir zeigen dir, wie du herausfindest, ob ihr den Schritt wagen solltet oder ob ihr noch etwas Zeit braucht.

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Zusammenziehen

Der erste größere Schritt, den ein Paar macht, ist das Zusammenziehen. Grundsätzlich hat es einige Vorteile, zusammen zu wohnen:

  • Ihr müsst nicht mehr planen, an welchem Tag in der Woche ihr bei wem seid.
  • Ihr spart euch unter Umständen eine Menge Fahrerei.
  • Ihr müsst nicht ständig eine Übernachtungstasche packen.
  • Ihr könnt viel mehr Zeit miteinander verbringen und spontaner etwas unternehmen.
  • Es ist schlichtweg günstiger, eine gemeinsame Wohnung zu finanzieren.

Außerdem liefert die Entscheidung, sich eine gemeinsame Wohnung zu suchen, über kurz oder lang die Antwort auf die eine Frage, die die Zukunft eurer Beziehung bestimmt: Halten wir es miteinander aus?

Herauszufinden, ob ihr zueinander passt, macht diesen Schritt so aufregend und ist zudem der Grund, warum er gut überlegt sein will.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Manche ziehen schon nach wenigen Wochen zusammen und es funktioniert bestens.

Bei anderen Paaren ist es besser, sich mehr Zeit zu lassen. Wieder anderen tut es gut, getrennt zu wohnen, nach dem Prinzip „living apart together“. Wenn ihr allerdings zu lange wartet und sich dieses Modell zu sehr einbürgert, ist es deutlich schwieriger, daran etwas zu ändern.

Fakt ist aber: Was sich im Zustand des Frischverliebtseins wie die beste Idee aller Zeiten anfühlt, kann sich später als absolute Fehlentscheidung entpuppen.

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Wie also findet ihr heraus, ob ihr schon dazu bereit seid, dauerhaft zusammen zu wohnen? Schließlich ist das etwas völlig anderes als bloß ein gemeinsames Wochenende miteinander zu verbringen.

Solltet ihr zusammenziehen?

Es kann hilfreich sein, vorher auszuprobieren, wie sich das Zusammenleben anfühlt. Etwa, indem ihr euch eine Woche oder länger eine gemeinsame Wohnung teilt.

In den gemeinsamen vier Wänden lernst du deine große Liebe noch einmal deutlich anders kennen, samt Marotten und Macken.

Wer damit beim Zusammenziehen auf Probe schon nicht klarkommt, sollte den Schritt noch einmal überdenken – oder es gleich bleibenlassen.

Diese Punkte sprechen für das Zusammenziehen:

  • Ihr seid dazu bereit, euch gemeinsam eine neue Wohnung zu suchen.
  • Bietet die Wohnung des einen genug Platz für zwei, solltet ihr einen neuen Anstrich in Betracht ziehen und die Bleibe zusammen einrichten, damit die vier Wände auch zur gemeinsamen Bude und alte Erinnerungen (etwa an Ex-Partner) abgeschüttelt werden.
  • So vermeidet ihr, dass sich der oder die „Dazugezogene“ nur als Gast und damit nicht verantwortlich für die Wohnung fühlt.
  • Ihr könnt euch einigen, wer was an Möbeln, Küchenutensilien und Co. mitbringt und was ihr gemeinsam neu anschafft. Beziehungsweise solltet ihr generell klären, was für jeden von euch mit kann oder muss. Dazu gehört immer auch die Bereitschaft, Kompromisse einzugehen und nicht die eigenen Wünsche durchboxen zu wollen.
  • Ihr findet eine faire Lösung, wie ihr die monatlichen Kosten gleichmäßig aufteilt, mit der ihr beide zufrieden seid – ob ihr das nun nach Einkommen aufteilt oder strikt habe-halbe macht. Wenn ihr offen darüber sprecht, wer was und wie viel zahlt, beugt ihr Streitigkeiten über die Finanzen vor.
  • Ihr habt bereits eine gute Streitkultur entwickelt. Wenn man zusammenwohnt, kann es öfter mal krachen. Gleichzeitig könnt ihr euch in der Wohnung nur bedingt aus dem Weg gehen. Deswegen solltet ihr idealerweise schon gelernt haben, wie ihr „richtig“ miteinander streitet.
  • Ihr teilt euch die Aufgaben im Haushalt so auf, dass jeder seinen Beitrag leistet und nicht der Großteil an einem allein hängenbleibt.

Ein Haus bauen?

Wenn du mit deinem*r Partner*in schon eine ganze Weile zusammenwohnst, habt ihr euch möglicherweise Gedanken über eine eigene Immobilie gemacht. Ein Haus zu bauen ist sozusagen Zusammenziehen 2.0: Ihr müsst euch nicht mehr bloß über die Einrichtung einig werden, wobei die auch wieder Thema wird, sondern über den gesamten Aufbau des Hauses. Wie groß soll die Wohnfläche sein? Wie viele Zimmer soll das Haus haben und wie sollen sie angeordnet werden? Möchtet ihr auf einer oder zwei Etagen wohnen und soll das Haus einen Garten haben?

Seid ihr bereit für ein Haus?

Ein Haus zu bauen, ist aber mehr als bloß eine Reihe gemeinsamer Entscheidungen zu treffen. Wie merkt ihr, dass eure Beziehung stark genug dafür ist?

Ihr seid dazu bereit, euch an einen festen Wohnort zu binden und damit eure Mobilität und Flexibilität aufzugeben. Beide können wichtige Faktoren sein, wenn ihr nach einem neuen Job sucht.

Ihr seid dazu bereit, die Verantwortung für die Immobilie zu übernehmen und euch um sämtliche Instandhaltungsarbeiten zu kümmern, die mit der Zeit anfallen.

Ihr seid dazu bereit, die Herausforderung anzunehmen und sie gemeinsam zu meistern. So ein Hausbau ist mit einer Menge Stress und Arbeit verbunden und beeinträchtigt viele Monate lang eure Freizeit. Die verbringt ihr nur noch selten mit Freunden oder gemütlich auf der Couch, sondern eher auf dem Bau. Das schlaucht und bietet viel Konfliktpotenzial.

Ihr seid dazu bereit, euch durch die gemeinsame Immobilie noch stärker aneinander zu binden. Schließlich erfolgen die Planung und Finanzierung eures Eigenheims durch euch beide. Wegen der gemeinsamen Verantwortung für das Haus ist es mit deutlich mehr Aufwand verbunden, sich zu trennen, als einfach aus einer Wohnung auszuziehen, falls die Beziehung scheitert.

Dazu kommt aber noch ein weiterer Faktor, der eine sehr große Rolle spielt: die finanzielle Situation. Ein Hausbau kostet eine Menge Geld und lässt sich im Prinzip nicht ohne einen Kredit realisieren. Deswegen ist es wichtig, vorab zu wissen, wie viel Haus ihr euch überhaupt leisten könnt.

Um das herauszufinden, solltet ihr bestimmte Eckdaten ermitteln. Durch die Haushaltsrechnung, sprich die Berechnung eurer Einnahmen und Ausgaben, ergibt sich, wie viel Geld ihr im Monat übrig habt, beziehungsweise wie hoch die Kreditrate höchstens sein darf.

Außerdem ist es für die Baufinanzierung relevant, ob und wie viel Eigenkapital ihr miteinbringen könnt. Aus diesen und weiteren Faktoren berechnet sich dann die maximale Finanzierbarkeit, also was euer Haus kosten darf.

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Heiraten

Eure Beziehung könnte nicht besser laufen und du kannst dir ein Leben ohne deinen Partner nicht mehr vorstellen? Dann bist du möglicherweise bereit für den nächsten großen Schritt und könntest dir gut vorstellen, die Liebe deines Lebens zu heiraten.

Du solltest dir aber darüber im Klaren sein, dass die Heirat beziehungsweise Verlobung den Beginn eines gemeinsamen Lebens bedeutet. Bevor du diese Beziehungsebene betrittst und deiner*m Angebeteten einen Antrag machst, solltest du dir daher ganz sicher sein, dass du das wirklich willst.

Seid ihr reif für den Bund des Lebens?

Ob du beziehungsweise ihr beide bereit für das große Ja-Wort seid, verraten dir die folgenden Kriterien:

Ihr vertraut euch blind: Gegenseitiges Vertrauen ist der Schlüssel zu einer glücklichen Ehe.

Wenn du immer wieder das Gefühl hast, deinen Partner verheimlicht dir etwas, solltest du herausfinden, woher dieser Eindruck kommt und das Gespräch mit deinem Schatz suchen.

Wenn du deinem Liebsten dagegen blind vertraust und keinen Zweifel daran hast, dass er oder sie dich liebt, dann steht einer gemeinsamen Zukunft nichts mehr im Wege.

Du kannst bei ihm*ihr so sein, wie du wirklich bist

Sich zu verstellen, um den anderen zu beeindrucken, ist keine gute Basis für eine Beziehung und erst recht nicht für eine Ehe. Vielmehr solltest du dich fallen lassen können und so sein, wie du bist.

Ihr macht euch gegenseitig zu besseren Menschen

In Partnerschaften, die wirklich Zukunft haben, helfen sich beide dabei, eine bessere Version von sich selbst zu sein. Das müssen keine großen Veränderungen sein. Es geht darum, ob du dich an seiner oder ihrer Seite als besseren Menschen siehst.

Ihr kennt eure Marotten und Macken

Wenn du die Macken deines Liebsten kennst und diese auf Dauer akzeptieren kannst, bist du bereit für die Ehe. Schließlich bedeutet das, dass du dein Leben lang nicht nur mit den guten Seiten, sondern auch mit den Macken deines Partners leben musst.

Ihr seid euch in den wichtigen Zukunftsfragen einig

Eure Zukunftswünsche sollten in den wesentlichen Punkten übereinstimmen: Wollt ihr in der Stadt oder auf dem Land leben? Wollt ihr (viele) Kinder oder keine? Welches Haustier könntet ihr euch vorstellen? Unterschiedliche Lebensvorstellungen sind keine guten Voraussetzungen für eine Ehe.

Ihr seid dankbar, dass ihr euch habt

Wer dankbar ist, einen tollen Menschen an seiner Seite zu haben, schenkt sich und der Beziehung sehr viel Stärke. Und was gibt es Schöneres, als zu wissen, dass man von seinem Partner ehrlich und aufrichtig geschätzt wird?

Ihr wollt grundsätzlich beide heiraten:

Sich zu verloben und zu heiraten, sollte nicht bloß der nächste logische Schritt sein, der von euch erwartet wird. Ihr sollt es auch beide wollen.

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